Und schon wieder ein neuer Eintrag (wie gesagt, Internet geht nicht und ich bin alleine, ergo keine Arbeit).
Meine Mitbewohnerin und –praktikantin Assia (die ist vor etwa einer Woche angekommen, da meine Chefin ab jetzt immer zwei Praktikanten in der AHK haben möchte, die sich gegenseitig ergänzen) hatten an diesem Wochenende ein paar Eindrücke, die bestätigt haben, dass wir uns in einem Dritteweltland befinden. Los ging es am Freitag, als kurz nach 11h (meine ich) auf einmal laute Rufe zu hören waren. Neugierig, wie ich nun einmal bin, wollte ich natürlich gleich nachschauen, was los ist. Aber meine Chefin meinte, wir sollten doch bitte vom Fenster und am besten gleich von unseren Schreibtischen weg (die stehen in der Nähe des Fensters) und in den hinteren Teil des Büros gehen. Kurz nachdem wir das gemacht hatten, wurden noch ein paar Leute in das Centro gescheucht und dann die großen hölzernen Türen geschlossen. Unsere Tür war zusätzlich noch abgeschlossen. Die erste Theorie zum Geschehen, die wir hörten, war, dass sich Tourismus-Syndikate bekämpfen würden. Die Leute, die von der Straße reinkamen, sagten uns aber, dass es Gruppen des Rehabilitierungsprogramm von Drogensüchtigen wären, die sich nach einer Demonstration gegenseitig mit Steinen bewerfen würden. Unsere Chefin hat uns dann erzählt, dass das Programm von der Regierung eingerichtet wurde, aber im letzten Jahr ziemlich im Stich gelassen wurde. Gelder sind nicht auf Konten überwiesen worden, Zentren geschlossen und so weiter. Deshalb haben die Teilnehmer am Freitag demonstriert. Nur leider haben sich Subgruppen gebildet, die dann aufeinander losgegangen sind. Vom Fenster sollten wir weg und die Türen wurden geschlossen, weil bei solchen Straßenschlachten auch leicht mal Schüsse fallen können (ein ganz großer Teil der Bevölkerung besitzt Handfeuerwaffen) und durch diese schon mehrere Kinder gestorben sind, die am Fenster gestanden hatten. Während wir also hinten im Büro standen, hörten wir, wie die Polizei mit Blaulicht ankam – und kurz darauf sahen wir auch, wie einige Menschen (am Fenster vorbei) die Straße runterliefen. Also so richtig Flucht vor der Polizei. Das war schon krass.
Weil das ja noch nicht genug war, hat der Samstag sich auch noch einmal Mühe gegeben, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Los ging es damit, dass die USA im Achtelfinale gegen Ghana verloren haben. Da hatte ich schon gleich nicht die beste Laune ;) Assia, Pascal, Lilly und ich hatten dann beschlossen, etwas zusammen zu kochen (beziehungsweise sollte ich kochen, mein bzw. Mamas Thai-Curry). Also sind wir nach dem Spiel zum Supermarkt gegangen, haben alles mögliche eingekauft und haben uns auf den Weg zu unserer Wohnung gemacht. Wobei, eigentlich muss man sagen, dass wir zunächst etwa 20 Minuten hinter dem Kassenbereich des Supermarktes gewartet haben, da es in Strömen goss. Kleine Nebenbemerkung: Leute denken ja immer, dass in der Dominikanischen Republik, da sie in der Karibik liegt, immer super Wetter ist. Pustekuchen! Eigentlich fast die ganze letzt Woche hat es immer wieder total gegossen. Das waren Wolkenbrüche sondergleichen! Mittwoch bin ich vollkommen durchnässt zur Arbeit gekommen – ich hatte zwar einen ziemlich großen Regenschirm, aber der Wind hat die Regentropfen von der Seite gegen meinen Rock gedrückt, so dass ich ihn in der AHK angekommen erst einmal auswringen konnte. Zum Glück hatte ich einmal einen Rock dort gelassen, so dass ich etwas zum Wechseln da hatte. Die Straßen sind bei diesen Regenstürmen auch innerhalb von 5 Minuten wenn nicht ganz, dann an den Bordsteinen überschwemmt, so dass das Straßeüberqueren zu einem echten Sport werden kann. Dementsprechend schwappte das Wasser dann auch schön in meinen Turnschuhe hin und her – selbst nachdem ich sie mit Zeitungspapier gestopft hatte, waren sie nach 8 Stunden immer noch leicht nass. Bäh. Gut, aber zurück zum Thema. Wir sind dann irgendwann doch im Regen aufgebrochen, da es nicht so aussah, als würde es besser werden und wir endlich nach Hause wollten. Auf dem Weg lief auf einmal ein Typ hinter uns her. Da haben wir uns zunächst nichts bei gedacht. Auf einmal schnappte er sich jedoch Pascals Einkaufstüte (wir liefen zu dritt hintereinander her, Pascal war der letzte) und lief weg. Yup, uns wurde das Essen geklaut. Es war (natürlich) auch die vollste Tüte, mit dem Hähnchen, dem Gemüse, der Nachspeise und zwei 0,375-Flaschen Rum. *seufz* Wir hatten also nichts zu Hause zu Essen außer Reis, dafür zwei Liter Milch, eine Dose Kokosmilch, Ananas- und O-Saft und eine Flasche Wein. ^^ Naja, wir haben uns dann Chinesisch bestellt und uns gesagt besser so, als wenn uns die Handtasche, Kamera und/ oder Portemonnaie geklaut worden wären. Und der Sonntag hat dann zumindest einen Teil wieder wett gemacht: Deutschland hat England mit 4:1 (oder 4:2, wie man’s nimmt) platt gemacht, es hat nicht so viel geregnet (teilweise sogar die Sonne geschienen) und wir sind am Strand und im Meer gewesen. Das war ganz nett. Ansonsten wurde ich wieder in meiner Überzeugung bestätigt, dass puertoricanische Mofongos 1000x besser sind als dominikanische. Die hiesigen sind zu trocken, da ohne Saucenfüllung (das Fleisch ist direkt mit eingebacken), und einfach nicht so lecker.
Kurzer Katzennachtrag: Die beiden sind irgendwie von den Schnürsenkeln meiner Turnschuhe, meiner Schuh-Tüte und meinen Socken fasziniert, letztere hat Goliath eben schon durch die Gegend getragen.
So, jetzt ist auch Feierabend, Brasilien hat (leider, natürlich) gewonnen, schauen wir mal, ob ich morgen was gucken kann.
Cathi
Zwei Jahre MBA an der Clark University in Worcester, MA - Klein-Cathis Tagebuch über Abenteuer im großen Land
Mittwoch, 30. Juni 2010
Dienstag, 29. Juni 2010
SCHLAAAND! – Fußball gucken in der DomRep
28.06.2010
Hello again,
erst einmal: Schland, oh Schland, wir sind von dir begeistert...
Da wir in der AHK gerade weder Internet noch Telefon haben und dementsprechend kaum etwas schaffen können (für das bisschen, was ich mache, brauche ich dann doch Internet), dachte ich mir, dass ich in Word ein paar Blogeinträge vorschreibe und dann in den nächsten Tagen ins Internet stelle – sobald dieses dann wieder funktioniert.
Hier also der erste Eintrag ;)
Auch wenn durch den Zeitunterschied die Spiele zu teilweise etwas unangenehmen Zeiten gezeigt werden (6 Stunden Unterschied, die frühesten Spiele der Gruppenphase wurden also um 7.30h gezeigt), habe ich doch versucht, die meisten Spiele zumindest teilweise zu schauen. Damals, als wir noch Internet vom Nachbarn bekommen haben (erlaubterweise, er hat jetzt bloß den Anbieter gewechselt oder so und jetzt finden wir sein Netz nicht mehr), bin ich für einige Spiele früher aufgestanden, um sie im Livestream auf dem Laptop zu schauen. Bei den anderen war es mir dann nicht so wichtig, da habe ich die letzte halbe Stunde im Büro gesehen. Für das Deutschlandspiel bin ich NATÜRLICH aufgestanden, dafür allerdings auch ins Deutsch-Dominikanische Zentrum hier gegangen und habe mit vielen anderen Deutschen blöderweise die Niederlage gegen Serbien gesehen. Überhaupt werden hier in dem Raum direkt neben meinen Büro alle Spiele gezeigt, die um 10h und 14.30h (unserer Zeit) stattfinden. Meist sind da nicht allzu viele Leute, aber ein paar sitzen da eigentlich immer. Richtig voll ist es dann bei den deutschen Spielen (da wird auch gut Umsatz gemacht – es wird Bier, Softdrinks, Kaffee, Würstchen etc. verkauft) und am Wochenende, wenn Teams wie Brasilien oder die Niederlande spielen (bei letzterem war grad ein niederländisches Marineschiff im Hafen). Ich höre aber meist nur wenn ein Tor fällt, da ich den Livestream auf dem Computer anschalte, damit ich, während ich das Spiel höre (mit deutschem oder englischem Kommentar, der 1000x besser ist als der dominikanische, aber dazu gleich mehr), auch arbeiten kann. Meistens höre ich aber das Geschrei des dominikanischen Kommentators oder der Fans der toreschießenden Mannschaft zuerst, da der Internet-Livestream etwa zwei Minuten zeitversetzt ist. Aber nun ja. A propos dominikanischer Kommentator: Ein Fußballspiel im dominikanischen Fernsehen zu sehen ist auch ein Erlebnis für sich. Ganz abgesehen davon, dass der Ton relativ leise gestellt ist, besteht mindestens die Hälfte des „Kommentars“ aus Werbung. Handywerbung, Supermarktwerbung, hast du nicht gesehen. Zusätzlich dazu wird etwa alle fünf Minuten am unteren Bildrand Werbung für die gleichen Anbieter gezeigt (natürlich aber zeitversetzt zur Audiowerbung), plus einen Pizzalieferanten und eine Anzeige der Polizei, dass man doch seine Waffe bitte registrieren solle. Nicht abschaffen, nein, nur registrieren. Super. Diese Werbung ist aber nicht ganz klein, nein, sie bedeckt etwa ein Viertel des Bildes, so dass man, wenn der Ball an diesem Spielfeldrand ist, mal eben eine halbe bis eine Minute nichts vom Spiel sieht außer den Spielern, die mitlaufen. Ganz großes Kino. Sollte dann mal ein Tor fallen, heißt es nicht „Gol de ...“ (Tor von ...), sondern gleich „Goooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool“. Sehr enthusiastisch. Aber ich sollte mich nicht beschweren, wenigstens werden hier alle Spiele im Fernsehen gezeigt, auch wenn eigentlich Baseball Nationalsport ist (und eher Touristen und Einwanderer die WM schauen). In den USA 2006 (und ich ärgere mich bis heute, dass ich da nicht in Deutschland war), hat das amerikanische Fernsehen ja irgendwann nur noch die Spiele gezeigt, die zu einer Zeit liefen, wo kein anderer Sport lief, so dass ich die meisten Spiele auf nem mexikanischen Sender schauen musste (und von daher das Gooooool auch schon kenne).
Wenn das Wetter nächstes Wochenende gut wird, werde ich das Deutschland-Argentinien Spiel leider nicht sehen können, da ich mit vier Freunden in den Südosten der Insel, nach Bayahibe, fahren werde und von dort aus auf die Isla Saona, einer fast unbewohnten Insel mit weißem Sandstrand und so. Dann muss mein Mitbewohner oder so mir die Zwischenstände und das Ergebnis durchgeben. Aber wir werden natürlich weiterkommen, diesmal auch ohne Spickzettel ^^
So, das wär’s dann erstmal zum Fußball, ich höre mir jetzt das Geschrei der brasilianischen Fans weiter an (das Internet geht immer noch nicht), laut dem ich grade tippen würde, dass es ca. 40 Minuten ins Spiel rein 1:1 steht (haha, grad nachgefragt, 2:0, verdammt. Ich konnte nicht nachgucken, da ich zur Zeit ganz allein im Büro bin – meine Chefin ist kurz zur Botschaft, meine Kollegin ihre Tochter vom Flughafen abholen und meiner Mitpraktikantin ging es nicht gut, die ist nach Hause; ich bin also mit den Katzen ganz alleine, die schlafen neben mir und mehr oder weniger ineinander verknotet. Sooo süß! Achso, das habe ich ja noch nicht erwähnt: Wir haben jetzt eine zweite Bürokatze (beziehungsweise jetzt einen Kater zur Katze – und keine Sorge, die sind noch nicht alt genug). Er heißt Goliath (meine Idee), da er unglaublich groß ist, vor allem im Vergleich zu Abril, die verhältnismäßig zierlich ist, und die beiden verstehen sich super. Zum Glück.
Liebe Grüße,
Cathi
Hello again,
erst einmal: Schland, oh Schland, wir sind von dir begeistert...
Da wir in der AHK gerade weder Internet noch Telefon haben und dementsprechend kaum etwas schaffen können (für das bisschen, was ich mache, brauche ich dann doch Internet), dachte ich mir, dass ich in Word ein paar Blogeinträge vorschreibe und dann in den nächsten Tagen ins Internet stelle – sobald dieses dann wieder funktioniert.
Hier also der erste Eintrag ;)
Auch wenn durch den Zeitunterschied die Spiele zu teilweise etwas unangenehmen Zeiten gezeigt werden (6 Stunden Unterschied, die frühesten Spiele der Gruppenphase wurden also um 7.30h gezeigt), habe ich doch versucht, die meisten Spiele zumindest teilweise zu schauen. Damals, als wir noch Internet vom Nachbarn bekommen haben (erlaubterweise, er hat jetzt bloß den Anbieter gewechselt oder so und jetzt finden wir sein Netz nicht mehr), bin ich für einige Spiele früher aufgestanden, um sie im Livestream auf dem Laptop zu schauen. Bei den anderen war es mir dann nicht so wichtig, da habe ich die letzte halbe Stunde im Büro gesehen. Für das Deutschlandspiel bin ich NATÜRLICH aufgestanden, dafür allerdings auch ins Deutsch-Dominikanische Zentrum hier gegangen und habe mit vielen anderen Deutschen blöderweise die Niederlage gegen Serbien gesehen. Überhaupt werden hier in dem Raum direkt neben meinen Büro alle Spiele gezeigt, die um 10h und 14.30h (unserer Zeit) stattfinden. Meist sind da nicht allzu viele Leute, aber ein paar sitzen da eigentlich immer. Richtig voll ist es dann bei den deutschen Spielen (da wird auch gut Umsatz gemacht – es wird Bier, Softdrinks, Kaffee, Würstchen etc. verkauft) und am Wochenende, wenn Teams wie Brasilien oder die Niederlande spielen (bei letzterem war grad ein niederländisches Marineschiff im Hafen). Ich höre aber meist nur wenn ein Tor fällt, da ich den Livestream auf dem Computer anschalte, damit ich, während ich das Spiel höre (mit deutschem oder englischem Kommentar, der 1000x besser ist als der dominikanische, aber dazu gleich mehr), auch arbeiten kann. Meistens höre ich aber das Geschrei des dominikanischen Kommentators oder der Fans der toreschießenden Mannschaft zuerst, da der Internet-Livestream etwa zwei Minuten zeitversetzt ist. Aber nun ja. A propos dominikanischer Kommentator: Ein Fußballspiel im dominikanischen Fernsehen zu sehen ist auch ein Erlebnis für sich. Ganz abgesehen davon, dass der Ton relativ leise gestellt ist, besteht mindestens die Hälfte des „Kommentars“ aus Werbung. Handywerbung, Supermarktwerbung, hast du nicht gesehen. Zusätzlich dazu wird etwa alle fünf Minuten am unteren Bildrand Werbung für die gleichen Anbieter gezeigt (natürlich aber zeitversetzt zur Audiowerbung), plus einen Pizzalieferanten und eine Anzeige der Polizei, dass man doch seine Waffe bitte registrieren solle. Nicht abschaffen, nein, nur registrieren. Super. Diese Werbung ist aber nicht ganz klein, nein, sie bedeckt etwa ein Viertel des Bildes, so dass man, wenn der Ball an diesem Spielfeldrand ist, mal eben eine halbe bis eine Minute nichts vom Spiel sieht außer den Spielern, die mitlaufen. Ganz großes Kino. Sollte dann mal ein Tor fallen, heißt es nicht „Gol de ...“ (Tor von ...), sondern gleich „Goooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooool“. Sehr enthusiastisch. Aber ich sollte mich nicht beschweren, wenigstens werden hier alle Spiele im Fernsehen gezeigt, auch wenn eigentlich Baseball Nationalsport ist (und eher Touristen und Einwanderer die WM schauen). In den USA 2006 (und ich ärgere mich bis heute, dass ich da nicht in Deutschland war), hat das amerikanische Fernsehen ja irgendwann nur noch die Spiele gezeigt, die zu einer Zeit liefen, wo kein anderer Sport lief, so dass ich die meisten Spiele auf nem mexikanischen Sender schauen musste (und von daher das Gooooool auch schon kenne).
Wenn das Wetter nächstes Wochenende gut wird, werde ich das Deutschland-Argentinien Spiel leider nicht sehen können, da ich mit vier Freunden in den Südosten der Insel, nach Bayahibe, fahren werde und von dort aus auf die Isla Saona, einer fast unbewohnten Insel mit weißem Sandstrand und so. Dann muss mein Mitbewohner oder so mir die Zwischenstände und das Ergebnis durchgeben. Aber wir werden natürlich weiterkommen, diesmal auch ohne Spickzettel ^^
So, das wär’s dann erstmal zum Fußball, ich höre mir jetzt das Geschrei der brasilianischen Fans weiter an (das Internet geht immer noch nicht), laut dem ich grade tippen würde, dass es ca. 40 Minuten ins Spiel rein 1:1 steht (haha, grad nachgefragt, 2:0, verdammt. Ich konnte nicht nachgucken, da ich zur Zeit ganz allein im Büro bin – meine Chefin ist kurz zur Botschaft, meine Kollegin ihre Tochter vom Flughafen abholen und meiner Mitpraktikantin ging es nicht gut, die ist nach Hause; ich bin also mit den Katzen ganz alleine, die schlafen neben mir und mehr oder weniger ineinander verknotet. Sooo süß! Achso, das habe ich ja noch nicht erwähnt: Wir haben jetzt eine zweite Bürokatze (beziehungsweise jetzt einen Kater zur Katze – und keine Sorge, die sind noch nicht alt genug). Er heißt Goliath (meine Idee), da er unglaublich groß ist, vor allem im Vergleich zu Abril, die verhältnismäßig zierlich ist, und die beiden verstehen sich super. Zum Glück.
Liebe Grüße,
Cathi
Mittwoch, 2. Juni 2010
Erster Zwischenbericht
Hola!
Und wieder ein Blogeintrag, hui ui. Ich dachte, ich erzähl mal ein bisschen, wie mein Alltag hier abläuft, vor allem, da ich grad keine Fotos hochladen kann (mein USB Drive mag mich nicht, *seufz*).
Unter der Woche stehe ich so um 7.15 auf, dusche dann meist erstmal (es wird auch in der Nacht nicht wirklich kalt) und frühstücke das Übliche: Haferflocken, Cornflakes o.ä. und Obst, inklusive einer Banane, die wir immer vom Obsthändler geschenkt bekommen, der auf der anderen Seite der Kammer arbeitet. "Richtiges" Müsli ist gut teuer, aber das geht ja auch so. Dann ziehe ich mir meine Sneakers oder meine Joggingschuhe an (sieht immer sehr chic zum Business Outfit aus) und gehe (oder laufe) in 10-15 Minuten zum Büro. Dort ziehe ich mir erstmal meine guten Schuhe an und mache den PC an. Wenn der hochgefahren ist, wird NDR2 oder FFH im Livestream angemacht und E-Mails gecheckt. Dann koche ich Kaffee - ja, tatsächlich. Aber das hat zwei Gründe. Meine Chefin "darf" keinen kochen (ist eine Statussache) und ich koche guten Kaffee ^^ Dann arbeite ich vor mich hin, meist mit Katze auf dem Schreibtisch. Von 13-14h ist Mittagspause, da nehme ich mir dann meine selbstgeschmierten Brote und meinen Salat sowie ein Buch und setz mich entweder in den Innenhof oder in den 1. Stock, aber auf jeden Fall an die frische Luft. Manchmal gehe ich nach dem Essen noch ein bisschen spazieren (und einkaufen bei Bedarf). Danach dann noch mal arbeiten und um 17h habe ich Feierabend. Auf dem Rückweg nach Hause gehe ich ab und zu noch einkaufen (irgendwie brauche ich andauernd was). Zu Hause bin ich dann meistens so durchgeschwitzt, dass ich wieder duschen muss. Dann zieh ich mir bequeme Klamotten an, sprühe mich mit Mückenzeug ein (ich hab schon bald ne Flasche leer und trotzdem immer noch ein paar Stiche) und koch dann Abendessen. Danach wird gespült und das Essen für den nächsten Mittag fertig gemacht, ein bisschen was auf dem PC geschaut und früh ins Bett (ja, ich gehe tatsächlich früh ins Bett. Wunder gibt es immer wieder). Die Wochenenden will ich gerne zumindest teilweise außerhalb von Santo Domingo verbringen (die Stadt ist echt nichts auf Dauer), da muss ich jetzt mal planen, was ich wann mache. Ich hoffe, ich kann das meiste in Tagesausflügen erledigen, so dass ich nicht noch in ein Hotel muss. Erschwert wird die ganze Planung ein wenig dadurch, dass beispielsweise dieses Wochenende Deutscher Markt hier im Deutschen Zentrum ist (in dem Gebäude ist die AHK), zu dem ich gerne möchte (ist jeden ersten Samstag im Monat), und ab nächster Woche ja WM ist und die meisten Spiele hier gezeigt werden. Zumindest die deutschen Spiele will ich alle sehen. Also muss ich darum herum planen ^^ Die letzte Woche in der DomRep habe ich frei (ich habe meinen Rückflug so gelegt, dass ich noch ein bisschen Zeit im Land hab), da werde ich dann mal etwas länger weg, vielleicht nach Samaná und die Halbinsel dort. Schaun mer mal.
Das war es dann auch für heute, morgen habe ich frei, da Fronleichnam ist. Vielleicht werde ich die Altstadt von Santo Domingo ein bisschen erkunden. Irgendwann werde ich auch noch mal zu Ikea (dem einzigen in Lateinamerika), um ein bisschen Heimatfeeling zu haben ^^
Liebe Grüße,
Catharina
Und wieder ein Blogeintrag, hui ui. Ich dachte, ich erzähl mal ein bisschen, wie mein Alltag hier abläuft, vor allem, da ich grad keine Fotos hochladen kann (mein USB Drive mag mich nicht, *seufz*).
Unter der Woche stehe ich so um 7.15 auf, dusche dann meist erstmal (es wird auch in der Nacht nicht wirklich kalt) und frühstücke das Übliche: Haferflocken, Cornflakes o.ä. und Obst, inklusive einer Banane, die wir immer vom Obsthändler geschenkt bekommen, der auf der anderen Seite der Kammer arbeitet. "Richtiges" Müsli ist gut teuer, aber das geht ja auch so. Dann ziehe ich mir meine Sneakers oder meine Joggingschuhe an (sieht immer sehr chic zum Business Outfit aus) und gehe (oder laufe) in 10-15 Minuten zum Büro. Dort ziehe ich mir erstmal meine guten Schuhe an und mache den PC an. Wenn der hochgefahren ist, wird NDR2 oder FFH im Livestream angemacht und E-Mails gecheckt. Dann koche ich Kaffee - ja, tatsächlich. Aber das hat zwei Gründe. Meine Chefin "darf" keinen kochen (ist eine Statussache) und ich koche guten Kaffee ^^ Dann arbeite ich vor mich hin, meist mit Katze auf dem Schreibtisch. Von 13-14h ist Mittagspause, da nehme ich mir dann meine selbstgeschmierten Brote und meinen Salat sowie ein Buch und setz mich entweder in den Innenhof oder in den 1. Stock, aber auf jeden Fall an die frische Luft. Manchmal gehe ich nach dem Essen noch ein bisschen spazieren (und einkaufen bei Bedarf). Danach dann noch mal arbeiten und um 17h habe ich Feierabend. Auf dem Rückweg nach Hause gehe ich ab und zu noch einkaufen (irgendwie brauche ich andauernd was). Zu Hause bin ich dann meistens so durchgeschwitzt, dass ich wieder duschen muss. Dann zieh ich mir bequeme Klamotten an, sprühe mich mit Mückenzeug ein (ich hab schon bald ne Flasche leer und trotzdem immer noch ein paar Stiche) und koch dann Abendessen. Danach wird gespült und das Essen für den nächsten Mittag fertig gemacht, ein bisschen was auf dem PC geschaut und früh ins Bett (ja, ich gehe tatsächlich früh ins Bett. Wunder gibt es immer wieder). Die Wochenenden will ich gerne zumindest teilweise außerhalb von Santo Domingo verbringen (die Stadt ist echt nichts auf Dauer), da muss ich jetzt mal planen, was ich wann mache. Ich hoffe, ich kann das meiste in Tagesausflügen erledigen, so dass ich nicht noch in ein Hotel muss. Erschwert wird die ganze Planung ein wenig dadurch, dass beispielsweise dieses Wochenende Deutscher Markt hier im Deutschen Zentrum ist (in dem Gebäude ist die AHK), zu dem ich gerne möchte (ist jeden ersten Samstag im Monat), und ab nächster Woche ja WM ist und die meisten Spiele hier gezeigt werden. Zumindest die deutschen Spiele will ich alle sehen. Also muss ich darum herum planen ^^ Die letzte Woche in der DomRep habe ich frei (ich habe meinen Rückflug so gelegt, dass ich noch ein bisschen Zeit im Land hab), da werde ich dann mal etwas länger weg, vielleicht nach Samaná und die Halbinsel dort. Schaun mer mal.
Das war es dann auch für heute, morgen habe ich frei, da Fronleichnam ist. Vielleicht werde ich die Altstadt von Santo Domingo ein bisschen erkunden. Irgendwann werde ich auch noch mal zu Ikea (dem einzigen in Lateinamerika), um ein bisschen Heimatfeeling zu haben ^^
Liebe Grüße,
Catharina
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